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Vermögensaufbau mit Immobilien

Für viele ist eine eigene Immobilie der Inbegriff von Sicherheit und Vermögen. Diese Annahme beruht allerdings eher auf einer emotionalen Empfindung, als auf einer Tatsache. Wirklicher Vermögensaufbau mit ausgewogenen Sicherheiten und Risiken besteht nicht nur aus einer einzigen Geldanlage.
Vermögensaufbau mit Immobilien

Eine Immobilie allein ist noch keine Vermögensabsicherung

Alles auf eine Karte zu setzen bedeutet, ein hohes Risiko einzugehen. Das gilt nicht nur im Spiel, sondern auch in der Geldanlage. Besser ist es deshalb, in verschiedene Anlageklassen zu investieren, um nicht von einer einzigen abhängig zu sein. Falls dann ein Teil der Geldanlage in die Krise rutschen sollte, können die anderen Anlageformen die Rückschläge auffangen.

Immobilien als Geldanlage gelten jedoch für viele im Moment als so krisenfest und wertsicher, dass sie sich um die weitere Absicherung und einen stabilen Vermögensaufbau gar keine Gedanken machen. Das ist allerdings ein Trugschluss! Keine einzelne Geldanlage ist absolut sicher und gleichzeitig rentabel. Sicherheit und langfristige Rentabilität entstehen erst durch Ausgewogenheit und Risikostreuung.

Das magische Dreieck - was eine ausgewogene Geldanlage ausmacht

Vielleicht hast du schon einmal vom magischen Dreieck der Vermögensanlage gehört. In diesem grafischen Modell lässt sich anschaulich darstellen, wie sich Geldanlagen zwischen den drei Polen Sicherheit, Rentabilität und Liquidität bewegen. Keine Geldanlage kann in allen Bereichen auf dem höchsten Niveau liegen und jede Bewegung in eine Richtung geschieht auf Kosten einer anderen Eigenschaft.

Jede Geldanlage lässt sich im magischen Dreieck abbilden. Eine Immobilie etwa bietet ein gewisses Maß Sicherheit und - zumindest aktuell - auch eine attraktive Rentabilität. Beim Thema Liquidität (wie schnell und mit welchen Unkosten kann man auf das Vermögen zugreifen) sieht es allerdings weniger gut aus. Um deinen Vermögensaufbau ausgewogener zu gestalten, solltest du also zusätzlich in Anlageklassen mit größerer Liquidität (Aktien, Edelmetalle, usw.) investieren. So kannst du zumindest auf einen Teil deines Vermögens schneller zugreifen, wenn es einmal notwendig sein sollte.

Risikostreuung: So verringerst du deine Risiken bei der Geldanlage

Jede Geldanlage für sich unterliegt einem gewissen Risiko, das man nicht vollständig kontrollieren kann. Der Wert einer Immobilie ist zum Beispiel sehr von ihrem Umfeld abhängig. Wenn das betreffende Stadtviertel herunterkommt oder in unmittelbarer Nähe ein Klärwerk gebaut wird, kann der Wert der Immobilie schlagartig drastisch sinken. Es gilt also, sich vor solchen Risiken abzusichern.

Der Weg zu mehr Sicherheit führt über die Risikostreuung, also der Verteilung der Risiken auf unterschiedliche Anlageklassen, Branchen und Regionen. Zwei kleine Immobilien in unterschiedlichen Regionen bieten zum Beispiel mehr Sicherheit, als eine einzige große Immobilie. Eine allgemeine Immobilienkrise würde aber auch in diesem Fall das gesamte Vermögen betreffen. Mehr Sicherheit verspricht deshalb die Streuung über unterschiedliche Anlageklassen und Branchen hinweg, zum Beispiel mit Fonds und Staatsanleihen.

Wege von der Einzelimmobilie zum stabilen Vermögensaufbau

Eine gute Strategie für den Vermögensaufbau berücksichtigt die Ausgewogenheit im magischen Dreieck und streut das Risiko auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen. Ein Vermögen, das hauptsächlich aus einer einzigen Immobilie besteht, schneidet unter beiden Gesichtspunkten schlecht ab. Höchste Zeit also, den Vermögensaufbau stabiler und nachhaltiger zu gestalten. Dafür stellen wir dir hier drei Varianten vor.

Variante 1: Neue Ersparnisse anlegen

Du kannst in Zukunft deine Ersparnisse in andere Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen investieren und so für Ausgewogenheit und Risikostreuung sorgen.

Vorteil: Es ist keine Umstrukturierung notwendig, deshalb ist der Aufwand relativ gering.

Hindernis: Du musst in der Lage sein, Ersparnisse anzuhäufen und erreichst Ausgewogenheit und Risikostreuung trotzdem erst in ferner Zukunft.

Variante 2: Die Immobilie verkaufen

Ein radikaler Ansatz wäre der Verkauf deiner Immobilie, um mit dem Erlös sorgfältig geplante Geldanlagen zu tätigen.

Vorteil: Du kannst mit den freiwerdenden Mitteln deinen Vermögensaufbau komplett nach deinen Vorstellungen gestalten.

Hindernis: Der Aufwand und die Unkosten durch den Verkauf sind extrem hoch und du bist nicht mehr Eigentümer deiner Immobilie.

Variante 3: Die Immobilie beleihen

Ein cleverer Mittelweg ist das Beleihen der Immobilie, um mit dem Darlehen in andere Anlageklassen zu investieren und so insgesamt die Ausgewogenheit und Risikostreuung in deiner Geldanlage zu verbessern.

Vorteil: Aufwand und Unkosten sind gering, trotzdem hast du die Möglichkeit schnell und flexibel deinen Vermögensaufbau zu optimieren.

Hindernis: Du bist zur Rückzahlung des Darlehens verpflichtet.

Mit Bambus zum ausgewogenen Vermögensaufbau

Bambus bietet dir die Möglichkeit, aus vielen Angeboten das beste Hypothekendarlehen auszuwählen. Das freigewordene Vermögen kannst du dann in andere Anlageklassen wie Edelmetalle, Aktien, Fonds, ETFs oder Devisen investieren. So erreichst du mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit eine bessere Ausgewogenheit und eine solide Risikostreuung für deinen Vermögensaufbau.

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