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Soll ich meine Immobilie jetzt verkaufen? Was ist meine Immobilie eigentlich wert?

Du denkst darüber nach, eine Immobilie zu verkaufen, um Zugriff auf das Kapital zu bekommen, das in deiner Wohnung oder deinem Haus steckt? Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile eines Immobilienverkaufs und informieren dich über eine zweite Variante: deine Immobilie beleihen, statt sie zu verkaufen.
Soll ich meine Immobilie jetzt verkaufen? Was ist meine Immobilie eigentlich wert?

Darüber solltest du nachdenken bevor du deine Immobilie verkaufst

Immobilien gelten als Anlageform mit geringer Liquidität. Was das in der Praxis bedeutet zeigt sich beim Verkauf einer Immobilie. Denn das ist in der Regel ein langwieriger und kostenintensiver Prozess mit ungewissem Ausgang. Hier sind drei Aspekte über die du unbedingt nachdenken solltest, bevor du mit dem Verkaufsprozess für deine Immobilie beginnst. Denn vielleicht willst du deine Immobilie danach gar nicht mehr verkaufen.

Wie hoch sind die Unkosten und der Zeitaufwand?

Um eine Immobilie zu verkaufen musst du einen Käufer finden, der einen möglichst guten Preis bezahlt. Je nachdem, wie begehrt die Immobilie ist und zu welchem Preis sie angeboten wird, kann die Suche nach einem Käufer unterschiedlich schnell vorangehen. In der Regel musst du mindestens mit einigen Monaten rechnen, bis sich ein Käufer gefunden hat und der Kauf abgewickelt ist.

Außerdem kostet der Prozess Geld - viel Geld. In Deutschland liegen die Transaktionskosten im Durchschnitt bei über 10% des Immobilienwerts. Vor Steuern muss die Immobilie also um 10% im Wert steigen, damit du mit dem Kauf kein Geld verlierst. Dahinter stecken aber keinesfalls nur Maklergebühren. Inserate, Besichtigungstermine, Notarhonorare und einiges mehr müssen organisiert und bezahlt werden. Einiges davon kannst du zwar auch selbst machen, doch das nimmt - gerade als Laie - sehr viel Zeit in Anspruch. Insgesamt dauert so ein Verkauf meist sechs Monate oder länger.

Was bekommst du für deine Immobilie?

Am Anfang eines Immobilienverkaufs steht in der Regel eine Schätzung des Immobilienwerts. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden, die alle ihre Berechtigung haben, aber im Einzelfall eben auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Aus diesem Grund spricht man ja auch von einer Schätzung, denn eine Garantie dafür, dass ein bestimmter Schätzwert am Markt erzielt werden kann gibt es nicht. Am Ende zählt nur der Preis, den ein tatsächlicher Käufer zu zahlen bereit ist. Diesen realen Wert kann im Vorhinein niemand vorhersagen, weil die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle spielen und die Preisschwankungen einer Immobilie beeinflussen.

Ist ein Verkauf wirklich die richtige Maßnahme?

Oft werden Immobilien zum Verkauf angeboten, weil die Eigentümer kurzfristig auf einen bestimmten Anteil des in der Immobilie gebundenen Kapitals zugreifen möchten. Tatsächlich ist in diesem Fall ein Immobilienverkauf nicht die richtige Maßnahme, weil hier viel Zeitaufwand und hohe Transaktionskosten in Kauf genommen werden, um letztlich viel zu viel Kapital zu liquidieren, was dann mit erneutem Aufwand reinvestiert werden muss.

Nicht wenige Immobilienverkäufer scheuen die Mühen der Reinvestition und stehen am Ende ohne Immobilie und ohne Vermögen da, weil sie das Geld stattdessen ohne Rendite am Konto liegen lassen oder unkontrolliert ausgeben. Noch ungünstiger ist ein Verkauf, wenn es sich um die eigene Wohnstätte handelt, denn dann muss der Verkäufer sich mit großem emotionalem, zeitlichem und finanziellem Aufwand nach einem neuen Wohnsitz umschauen.

Die bessere Alternative, um kurzfristig auf einen Anteil des Immobilienvermögens zuzugreifen, ist das Beleihen der Immobilie. Denn so wird nur die tatsächlich benötigte Geldsumme freigesetzt und die Vermögensanlage (oder die eigene Wohnstätte) bleibt erhalten.

Fazit zum Immobilienverkauf: Nur als allerletztes Mittel

Beim Verkauf zeigt sich was geringe Liquidität praktisch bedeutet: Du weißt im Vorhinein nicht wie lange der Verkaufsprozess dauern wird und welche Kosten dabei entstehen. Du weißt nicht einmal ob du überhaupt einen Käufer findest. Und wenn sich ein Käufer findet, weißt du nicht welchen Preis er zu zahlen bereit ist. Unser Fazit lautet deshalb: Der Verkauf einer Immobilie muss gut überlegt sein. Eine Beleihung hingegen lässt sich besser planen und schneller zu konkreten Konditionen umsetzen.

Das Hypothekendarlehen als Alternative: Beleihen statt verkaufen

Wenn du schnell auf einen Teil deines Immobilienwertes zugreifen möchtest solltest du darüber nachdenken, deine Immobilie einfach zu beleihen statt zu verkaufen.

Der Prozess beim Beleihen ist vergleichsweise simpel, lässt sich schnell abwickeln und dabei ist genau absehbar, ab wann du auf welche Geldsumme zugreifen kannst. Vor allem aber bleibst du Eigentümer deiner Immobilie und musst dich nicht nach einer neuen Wohnstätte oder einer neuen Geldanlage umsehen. Du musst dich lediglich an die Kreditkonditionen halten.

Mit Bambus hast du die Möglichkeit, Darlehensangebote von vielen verschiedenen Banken einfach und übersichtlich zu vergleichen. So wählst du zielsicher die beste Option und hast in kürzester Zeit genau die liquiden Mittel zur Verfügung, die du benötigst.

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