Home
Ihr Wunsch
Ihr Wunsch
Immobilie renovierenImmobilie beleihenVermögen optimierenFinanziell vorsorgen
Unverbindlich anfragen
Login
Login
zurück zum Ratgeber
Fortgeschritten
Sanierung
02. Juli 2021
Lesezeit 4 Minuten

Energetische Sanierung: Fakten, Kosten und was Sie beachten sollten

Während die Heizkosten steigen, verlieren Immobilien mit schlechter Energieeffizienz an Wert. Eine energetische Sanierung wirkt der Kostenexplosion entgegen, doch die nötige Investition amortisiert sich erst nach Jahren. Lesen Sie hier, was eine solche Maßnahme bringt, was sie kostet und wie Sie die Finanzierung mit Bambus stemmen können.

Das Heizen wird teurer

Der Blick auf die Heizkostenabrechnung treibt Jahr für Jahr vielen Mietern und Eigentümern Sorgenfalten auf die Stirn. Der Preis für einen Liter Heizöl hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 35 auf 95 Cent fast verdreifacht.

Aus Gründen des Klimaschutzes ist es erklärtes Ziel der Politik, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Daher dürfte sich der Trend zu höheren Brennstoffpreisen fortsetzen. Damit steigen auch die Betriebskosten vieler Immobilien mit herkömmlicher Heizungstechnik. Je höher ihr Verbrauch ist, desto mehr verlieren sie als Wohnobjekte und Geldanlagen an Attraktivität gegenüber moderneren, sparsameren Alternativen.

Über den Verbrauch entscheiden die Effizienz der Heizungstechnik sowie die Dämmung der Immobilie. Je besser die Dämmung, desto weniger Wärme entweicht nach außen und desto weniger muss ständig nachgeheizt werden.

Eine energetische Sanierung setzt auf beiden Seiten an. Sowohl modernere Heizkörper als auch nachträglich verbesserte Dämmeigenschaften von Fassaden, Dächern, Kellerdecken und Fenstern können den Energieverbrauch Ihrer Immobilie senken und diese entsprechend aufwerten. Gleichzeitig tragen Sie mit solchen Maßnahmen zum Klimaschutz bei.

Ihre Ersparnis bei den Energiekosten nach einer energetischen Sanierung bringt Ihnen langfristig die Investitionskosten wieder ein. Außerdem können Sie eine attraktive staatliche Förderung für die Sanierung erhalten. Dennoch müssen Sie je nach Umfang einen vier- bis fünfstelligen Betrag vorschießen, und bis die Einsparungen diesen amortisieren, vergehen bis zu 20 Jahre. Zudem ist es je nach Immobilie unterschiedlich, welche Sanierungsmaßnahmen möglich und sinnvoll sind.

Mit dem Energieberater ein Konzept erarbeiten

Wenn Sie eine energetische Sanierung - auch thermische Sanierung genannt - in Erwägung ziehen, ist eine Rücksprache mit einem Energieberater ein wichtiger erster Schritt. So verschaffen Sie sich eine genauere Vorstellung davon, welche Maßnahmen für Sie sinnvoll wären und welche Kosten Sie kalkulieren müssen.

Beispiel Fenster: Diese können einfach, zweifach oder dreifach verglast sein. Eine Aufrüstung von einer einfachen auf eine zweifache Verglasung ist energetisch immer sinnvoll. Dafür entstehen Kosten zwischen 500 und 1.000 Euro pro Fenster. Eine Dreifachverglasung lohnt sich hingegen nur bei einer gut gedämmten Fassade. Sie haben wenig von einem gut isolierenden Fenster, wenn die Raumwärme durch die umgebende Fassade entweicht.

Weitere mögliche Maßnahmen sind die Installation neuer Heizungstechnik bis hin zur Solarthermie-Anlage sowie die Dämmung von Dächern, Dachböden, Fassaden und Kellerdecken. Die Kosten für eine Dämmung reichen je nach Gebäudeteil und Material von etwa 20 bis 200 Euro pro Quadratmeter.

Die Einsparungen, die Sie durch solche Maßnahmen erwarten können, lassen sich anhand der Eigenschaften Ihrer Immobilie grob berechnen. Sie liegen je nach Maßnahme im Allgemeinen zwischen 10 und 20 Prozent.

Energetische Sanierung wird staatlich gefördert

Wenn Sie sich für einen Sanierungsplan entschieden haben, stellt sich als Nächstes die Frage nach der Finanzierung. Holen Sie in jedem Fall mehrere Angebote ein, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen. Wie immer erkennen Sie das beste Angebot nicht unbedingt am niedrigsten Preis. Eine energetische Sanierung muss fachmännisch und sorgfältig durchgeführt werden, um die investierten Mittel nicht zu vergeuden und Schäden an der Immobilie zu vermeiden.

Nutzen Sie zur Finanzierung unbedingt die staatlichen Fördermöglichkeiten, die bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angesiedelt sind. Die KfW fördert in Form von Krediten und Zuschüssen, das BAFA gewährt Zuschüsse, die Sie nicht zurückzahlen müssen.

Für eine Komplettsanierung können Sie bei der KfW beispielsweise einen Kredit in Höhe von bis zu 120.000 Euro erhalten. Für Einzelmaßnahmen gibt es bis zu 50.000 Euro. Darüber hinaus beteiligt sich die KfW mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 48.000 Euro an den Kosten. Allgemein gilt: Je effizienter die Immobilie nach der Sanierung ist, desto höher der ist Zuschuss.

Das BAFA dagegen gewährt im Rahmen des Förderprogramms BEG EM (Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen) prozentuale Zuschüsse zu den Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 20 bis 55 Prozent der Kosten. Die Zuschüsse sind auf höchstens 60.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt. Für Gebäudedämmung erhalten Sie beispielsweise 20 Prozent Zuschuss, für den Einbau neuer Heizungstechnik bis zu 55 Prozent.

Auf den Webseiten von KfW und BAFA sind die Fördermaßnahmen in ihrer aktuellen Form aufgeführt. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Energieberater darüber. Die Beteiligung eines Energie-Effizienz-Experten ist ohnehin Voraussetzung der Antragstellung bei KfW und BAFA.

Immobilienfinanzierung von Bambus zur Kostendeckung

Auch mit günstigen Krediten und Zuschüssen müssen noch eigene Mittel für eine energetische Sanierung aufgewandt werden. Wenn Sie eine Immobilie besitzen und Ihnen die benötigte Summe nicht zur Verfügung steht, kann eine Immobilienfinanzierung die perfekte Lösung sein. Im Rahmen einer Beleihung Ihrer Immobilie erhalten Sie einen Bankkredit, für den die Immobilie als Sicherheit dient. Ihre Einsparungen infolge der energetischen Sanierung decken ganz oder teilweise die Kreditzinsen und erleichtern die Rückzahlung.

Doch wie finden Sie hier wiederum das beste Angebot? Wie immer heißt es Geduld mitbringen, Angebote einholen und vergleichen. Oder Sie überlassen dies den Experten von Bambus. Wir finden auf dem schnellsten Weg das beste Angebot für Sie.

Wie funktioniert Bambus?

Wir beraten Sie fachkundig über Finanzdienstleistungen, die Immobilienbesitzern größere Flexibilität ermöglichen, und vermitteln Ihnen auf Wunsch ein optimales Angebot. Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit mit uns entscheiden, verschafft sich unser Expertenteam ein genaues Bild von Ihrer Situation und wählt aus den Angeboten von mehr als 400 Banken das am besten passende aus.

zurück zum Ratgeber
Franz Hoerhager

Machen Sie mehr aus Ihrer Immobilie!

Meine Immobilie befindet sich in
deDeutschlandDeutschland
deDeutschland+49
optional
optional

Das könnte Sie auch interessieren

Fortgeschritten
Kredite
Beleihung
Sanierung
20. November 2019

Haussanierung per Kredit? Sehr gute Idee!

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung sanieren? Dann nehmen Sie zur Finanzierung einfach ein Hypothekendarlehen auf. Klingt unlogisch? Lassen Sie sich jetzt vom…
Lesezeit 2 Minuten
Weiterlesen
Fortgeschritten
Beleihung
Teilverkauf
19. Februar 2021

Das sollten Sie bei der Beleihung Ihrer Immobilie wissen

Die Beleihung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist eine vielfach genutzte Möglichkeit, um schon heute von Ihrem Vermögen zu profitieren. Lesen Sie jetzt,…
Lesezeit 3 Minuten
Weiterlesen
Basiswissen
Sanierung
26. Juli 2021

Haussanierung: Unterschiede, Planung, Kosten

Als Immobilienbesitzer haben Sie immer auch ein eigenes Interesse daran, dass die vorhandene Immobilie in einem guten Zustand bleibt. Schließlich wollen Sie sich…
Lesezeit 5 Minuten
Weiterlesen

Brauchen Sie Hilfe?

E-Mail
beratung@bambus.io
Telefon
+49 30 568 373 000
Wir sind für Sie Montag bis Freitag von 9:00 – 18:00 Uhr erreichbar.
GlossarJobsDatenschutzImpressum